Die Homepage für Harald Metzkes soll das Zustandekommen eines Werkverzeichnisses seiner Gemälde unterstützen. Sie macht die Arbeit an diesem Werkverzeichnis in Beispielen anschaulich und öffentlich. Das bisher zusammengetragene Material übersteigt die veröffentlichten Angaben beträchtlich. So werden auf der Homepage beispielsweise für das Jahrzehnt der achtziger Jahre weniger als 40 Gemälde dokumentiert, während das in Arbeit befindliche Manuskript für denselben Zeitraum mehr als 850 Gemälde nennt. Und selbstredend berücksichtigt das Letztgenannte auch Gemälde von Harald Metzkes in Museen und Sammlungen, die hier nicht dargestellt werden.

Die Idee für diese Homepage wurde im Sommer 2011 entwickelt. Zu diesem Zeitpunkt umfaßte die Arbeit am Werkverzeichnis die Auswertung der meisten Publikationen über Harald Metzkes, der Aufzeichnungen des Künstlers und verknüpfte diese mit zahlreichen Informationen, die im Atelier zusammengetragen werden konnten. Begonnen wurden diese Arbeiten bereits im Oktober 1985 als allgemeine Materialsammlung zum Schaffen des Malers, die erst seit November 2007 mit dem Ziel fortgeführt werden, ein möglichst vollständiges Verzeichnis seiner Gemälde zu erhalten.

Es war schnell zu erkennen daß die Kompliziertheit dieses Projekts vor allem in der Quantität und der Verbreitung des Werkes besteht. Hier erweisen sich die Notizen von Harald Metzkes als hilfreich: Seit dem 20. September 1966 hält er von fast jedem vollendeten Bild die wichtigsten Daten fest. Seit 1968 dienen ihm Kalender als Notizbücher. Er nennt unter dem Datum der Fertigstellung eines Bildes seinen
Titel, die Maße und gegebenenfalls Hinweise zur Technik. Spätere Änderungen werden nicht immer vermerkt; dennoch entsteht ein umfangreiches Verzeichnis, das wir Journal nennen.

Aus der über Jahrzehnte währenden Zusammenarbeit mit dem Fotografen Bernd Kuhnert erwuchs eine reiche fotografische Dokumentation des Werkes von Harald Metzkes, die nun den  Werkangaben im Journal zuzuordnen ist. Seit 2015 führt der Fotograf Manuel Weidt diese Arbeiten fort und stellt seine Aufnahmen sowohl der Arbeit am Werkverzeichnis als auch für die Homepage zur Verfügung.

Die Auswertung der Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen und eine Dokumentation der jeweils ausgestellten Gemälde wurden begonnen. Als Schwierigkeit zeigt sich hier die Tatsache, daß die Titel der Bilder häufig in mehreren Varianten gebraucht worden sind oder für eine eindeutige Zuordnung nicht ausreichen.

Das größte Problem liegt jedoch bei einem Nachweis jener Werke, die verkauft worden sind, ohne daß vorher ausreichende Notizen gemacht oder eine Fotografie angefertigt wurde.

Deshalb sind wir für alle Hinweise über den derzeitigen Aufenthalt von Werken,  für alle Werkangaben und Fotografien, die wir erhalten können, dankbar. Selbstverständlich bleiben die Interessen und die Anonymität der Eigentümer der Werke so gewahrt, wie dies gewünscht wird. Alle Sammler und Freunde des Werkes von Harald Metzkes sind gebeten und eingeladen,
über info@Harald-Metzkes.de an der weiteren Entstehung des Werkverzeichnisses mitzuwirken.

Hinzugefügt sei, daß das ganze Projekt keine kommerziellen Interessen verfolgt, sondern um eine wissenschaftliche Erschließung des Schaffens von Harald Metzkes bemüht ist. Seinem Charakter nach ist es dem Archiv verwandt. An eine Publikation ist derzeit nicht gedacht. Deshalb ist die Ausstattung dieser Homepage am Notwendigen orientiert: Fotos dienen der Identifizierung, sie sind nicht in reproduzierbarer Qualität gespeichert; die Angaben zu den Werken selbst, zur Biographie und Literatur über Metzkes und schließlich seine Äußerungen sind bewußt ausschnitthaft zusammengestellt.

 

Dank

Seit vielen Jahren haben sich Sammler, Kunsthistoriker, Kritiker, Galeristen und Händler um das Werk von Harald Metzkes in vielfältiger Weise verdient gemacht. Ihre direkte oder auch mittelbare Hilfe beim Zusammentragen des Materials zu dem im Entstehen begriffenen Werkverzeichnis der Gemälde kann hier nicht ausreichend gewürdigt werden. Viele sind als Autoren und Herausgeber in den Publikationen über Metzkes zu finden. In etlichen dieser Veröffentlichungen wurden grundlegende Erkenntnisse zum Werk von Harald Metzkes umrissen oder wichtige Aspekte seines Schaffens gültig beschrieben.
Daneben legte Hellmut Martensen 1978 am Berliner Institut für Kunsterziehung der Humboldt-Universität eine Diplomarbeit über Metzkes vor, die eine erste Auswertung der Journale enthielt und heute in manchen Details Klärung ermöglicht.
Günter Binkel sammelte und archivierte über viele Jahre Dokumente zum Schaffen von Harald Metzkes, die er für die Arbeit am Werkverzeichnis bereitwillig zur Verfügung stellte und kontinuierlich ergänzt. Verwandte und Freunde von Harald Metzkes haben Angaben für das Werkverzeichnis zusammen
getragen. Ihnen allen sei an dieser Stelle gedankt.

Darüber hinaus dankt der Inhaber dieser Website für zahlreiche Hinweise und freundliche Unterstützung, die  über das hier veröffentlichte Material hinaus gingen.

 

Hannes Albers, Benz; Kirsten Anneken, Bremen; Dr. Christian Baugatz, Kerstenbruch; Daniela Baumberg, Potsdam; Dr. Edouard Beaucamp, Frankfur/Main; Ulrike und Stefan Behrens, Premnitz; Günter Binkel, Berlin; Katrin Brandel, Berlin; Jörg-Heiko Bruns, Erfurt; Dieter Brusberg, Berlin; Dr. Frédéric Bußmann, Leipzig; Silke und Wolfgang Cölln, Potsdam; Helle Coppi, Berlin; Robert Ernst, Berlin; Prof. Dr. sc. Peter H. Feist, Berlin; Conrad Felgner, Berlin; Ursula und Gerhard Felgner, Berlin; Wolfgang Finkbein, Dresden; Caroline Fischer, Aarau; Matthias Flügge, Berlin; Michael Freitag, Quedlinburg; Bernd Gork, Senftenberg; Torsten Hache, Koblenz; Sylvia Hagen, Seelow; Elke Heidenreich, Köln; Bernd Heise, Berlin; Teresa Heiß, München; Prof. Dr. Lutz Heusinger, Marburg;  Gert Hilgerloh, Bremen; Dr. Christine Hoffmeister, Zeuthen; Dr. Titia Hoffmeister, Stuttgart; Achim Hüttenrauch, Leipzig; Angela Josephs, Blomberg; Franka Keil, Koserow; Dr. Claude Keisch, Berlin; Gr. Andreas Köhler, Berlin; Anne Kuhlmann, Köln; Bernd Kuhnert, Berlin; Lore Kunz, Berlin; Prof. Dr. Lothar Lang, Spreeau; Dr. Doris Leo, Berlin; Dr. Jochen Leßmann, Kronberg im Taunus; Kay Lieckfeld, Kiel; Karin Lorenz, Berlin; Dr. Roland März, Berlin; Linde und Michael de Maizière, Berlin; Dr. Bärbel Mann und Dr. Thomas Strittmatter, Hohen Neuendorf / bei Berlin; Dr. Günter Mann, Köln; Wolfgang Mann, Köln; Hannelore Maßannek, Berlin; Jan Meier, Berlin; Urban Münzer, Berlin; Monika und Ralph Ochel, Aachen; Dr. Hans Jürgen Papies, Berlin; Manfred Pietsch, Berlin; Angelika und Udo Pika, Berlin; Joachim Pohl, Berlin; Geoffroy Puech, Hamburg; Monika Radloff, Berlin; Katrin Reime, Durbach; Marianne und Prof. Dr. Peter Reinicke, Berlin; Ulrich Renn und Carola Renn-Pinger, Berlin; Guenter Roese, Berlin; Katrin und Holger Rohmann, Birkenwerder; Carsten Rohner, Dresden; Jacqueline Rugo, Wien; Gudrun Schmidt, Lörrach; Manfred Schmidt, Berlin; Jürgen Schneider, Berlin; Cornelius Schober, Ettlingen; Gabriele und Donat Schober, Potsdam; Prof. J. Schweizer; Dr. Jens Semrau, Berlin; Werner Skorianetz, Grand-Lancy/Genf; Hannelore Stamm, Benz; Edith und Hermann Stange, Bergisch Gladbach; Jürgen Steinfeld, Metjendorf; Christian Stark, Greiz; Clemens Stewing, Duisburg; Franz F. Stobrawa, Bonn-Bad Godesberg; Heidrun Sturm; Anette Tietz, Neuenhagen; Manfred Tschirner, Lichtenberg; Dr. Kay-Uwe Uschmann, Berlin;  Dr. Friedegund Weidemann, Berlin; Stefan Westphal, Berlin; Dr. Elke Wiedemann und Michael Wiedemann, Berlin; Harald Zoller, Rodenbach; Prof. Dr. Manfred Zoller, Bergfelde.