1929

als Sohn des Arztes Dr. Walter Metzkes und seiner Frau Margot in Bautzen geboren Oberschule, Einberufung zur Wehrmacht, kurzzeitige Kriegsgefangenschaft in Norddeutschland
 

1946

erste Malstudien unter Anleitung des in Bautzen ansässigen Aquarellisten Walter Herzog

1947
1949

Lehre als Steinmetz bei Max Rothe in Bautzen

1949
1953

Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Rudolf Bergander und Wilhelm Lachnit, anschließend freischaffend in Bautzen
 

1953

Heirat mit der Textilkünstlerin Elrid Fiebig

1954
1956

Geburt der Kinder Robert, Verena und Walter

1955
1958

Meisterschüler der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin bei Otto Nagel, danach freischaffend in Berlin; 1957 dreimonatige Studienreise Reise mit Gertrud Heartfield, John Heartfield und Werner Stötzer nach China
 

1960

Atelierwohnung am Kollwitzplatz im Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg
 

1963

erste Ausstellung in Berlin, seither zahlreiche Ausstellungen, nationale und internationale Ausstellungsbeteiligungen ; im selben Jahr erste Buchillustration: Vladimir Pozner „Die Verzauberten“, Volk und Welt Berlin; bis 1990 folgen Illustrationen zu weiteren fünfzehn Büchern, u.a. von Marino Moretti, William Heinesen, Pier Paolo Pasolini, Franz Fühmann, Christa Wolf, Hermann Bang, August Strindberg, Theodor Fontane
 

1966

Ankauf eines ersten Gemäldes durch die Nationalgalerie in Berlin
 

1968

erstes graphisches Mappenwerk: „Klein Zaches, genannt Zinnober“, dem zwei Mappen, „Kater Murr“ (1971) und „Ritter Gluck“ (1973), zu E.T.A. Hoffmann folgen; bis 1990 weitere fünf Graphikmappen, u.a. 1982: Heinrich von Kleist „Prinz Friedrich von Homburg“
 

 

Seit den 70er Jahren auch plastische Werke in verschiedenen Materialien
 

1976

Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste zu Berlin, 1977 Nationalpreis III. Klasse der DDR für Illustration und Graphik
 

1977

Ausstellung in der Nationalgalerie Berlin
 

1982

Ausstellung im Staatlichen Museum Schloß Burgk
 

1984

Teilnahme an der Biennale in Venedig
 

1986

Wahl zum Ordentlichen Mitglied der Akademie der Künste, 1989 zum Sekretär der Sektion Bildende Kunst
 

1988

Ausstellung des Städtischen Museums Göttingen im Alten Rathaus
 

1989

Ausstellung der Akademie der Künste im Berliner Marstall
 

1990

Ausstellung in der Staatlichen Kunsthalle Berlin
 

1991

Austritt aus der Akademie der Künste; Künstlerbuch „Brandenburgischer Triangel“ mit je drei (eingebundenen) Original-Aquarellen, Berlin, Friedrichshagener Presse
 

1992

Umzug nach Wegendorf bei Berlin
 

1998

Künstlerbuch „Uriël und Singeltrüdchen“, das auf ein Manuskript aus dem Jahre 1960 zurückgeht
 

1999

Ausstellung im Stadtmuseum Bautzen
 

1999
2000

Teilnahme an der Ausstellung „Das XX. Jahrhundert. Ein Jahrhundert Kunst in Deutschland“ in der Nationalgalerie Berlin
 

2000

Schriften, Reden, Aufzeichnungen und Prosa unter dem Titel „Ich und Herr H.“, Verlag der Kunst, Amsterdam und Dresden
 

2002

Künstlerbuch mit aquarellierten Zeichnungen zu Laurence Sterne „Das Leben und die Ansichten Tristram Shandys“
 

2006

Ausstellung in der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloß Gottorf
 

2007

Hannah-Höch-Preis des Landes Berlin und Ausstellung im Ephraim-Palais in Berlin; Ausstellung in der Deutschen Bank Luxembourg
 

2008

Ausstellung im Kunsthaus Apolda Avantgarde
 

2009

Ausstellung im Stadtmuseum Bautzen; Ausstellung der Kunstsammlung Lausitz, Senftenberg
 

2012

Brandenburgischer Kunstpreis der Märkischen Oderzeitung in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg
 

2014

Parallele Ausstellungen im Leonhardi-Museum Dresden und in der Galerie Leo.Coppi Berlin; Ausstellung Harald Metzkes & Familie in der Galerie des Städtischen Museums Eisenhüttenstadt; 100. Ausstellung des Kulturspeichers Oldenburg im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg. Tod von Elrid Metzkes.
 

2015

Ausstellung in der Galerie am Ratswall, Bitterfeld