1950

 

Selbst-50_m450

 

Selbst 50

Öl auf Holz, 41 x 31
Bez. l. o.: Metzkes 50
Privatbesitz
In Bautzen gemalt.

 

 

1951

 

Junge-mit-rotem-Schal_m450

 

Junge mit rotem Schal (unvollendet)

Öl auf Sperrholz, 36,5 x 46
Bez. l. o.: Metzkes 51; verso: 1952
Privatbesitz
Metzkes: €”als Bild schlüssig, im Gegenständlichen nicht vollendet” Ateliergespräch am
23.09.2011

 

 

1952

 

Anlegestelle-Brühlsche-Terr

 

Anlegestelle Brühlsche Terrasse

Öl auf Leinwand, 71 x 127
Nicht bez.
Privatbesitz
Im Jahr darauf ähnliche Motive. Die beiden Bilder von 1952 vergleichsweise ”veristisch”,
mehr gedacht und konstruiert als geschaut und erlebt (Ateliergespräche 15.10.09 und
17.12.09).

 

 

 

Elrid-näht_bearbeitet-m450

 

Elrid näht

Öl auf Leinwand, ca. 96 x 72
Bez. r. o.: Metzkes 52
Privatbesitz
Neben Elrid Fiebig, der späteren Ehefrau von Harald Metzkes ist die Schwester des Malers
dargestellt.
Die farbig souveräne Tektonik der Flächen und die perspektivische Verkürzungen haben
Wilhelm Lachnit zu viel Lob bewogen; er habe es bedauert, daß Metzkes den zweiten Arm
der Hauptfigur aus dem Bild gelassen habe (Ateliergespräch 17.12.09).
Malmittel (und/oder Pigmente?) haben sich über die Jahre verändert, weshalb das Inkarnat an
einigen Stellen fleckig erscheint.

 

 

 

Modell-mit-Weste_bea_m450

 

Modell mit Weste

Öl auf Leinwand, 85 x 61
Bez. verso, auf dem Rahmen: Metzkes 52
Privatbesitz
In der Dresdner Hochschule gemalt. Bereits zur Entstehungszeit wurde das Bild als Beweis
bemüht, daß Wilhelm Lachnit seinen Studenten den “€žFormalismus” nahe bringen würde.

 

 

 

1953

 

Bildnis-Elrid_bea-m450

 

Bildnis Elrid

Öl auf Pappe, 58 x 48
Bez. r. u.: Metzkes 54
Privatbesitz
Nach Aussage von H.M. eher 1953 als 1954 entstanden, wahrscheinlich nachträglich signiert(Ateliergespräch
28.07.2010)

 

 

 

Die-zerstörte-Carolabrücke_

 

Die zerstörte Carolabrücke

Öl auf Leinwand auf Pappe kaschiert, 24 x 30
Bez. l. o.: Metzkes 1953; verso: 1953
Jahresbild, Besitz der Familie Metzkes
Literatur: Jahresbilder, Farbtaf. S. 9
Als Detail auf einem Format von etwa 70 x 100 cm im Atelier auf der Brühlschen Terrasse
entstanden. 1954 in Bautzen herausgeschnitten und auf Pappe aufgezogen; ein vorhandener
Rahmen war ausschlaggebend für das Format 24 x 30 (Ateliergespräche, 13. und 21.11.10).

 

 

 

Elbbrücke-mit-Blockhaus_bea

 

Elbbrücke mit Blockhaus

Öl auf Leinwand, 50 x 90
Bez. r. u.: H. METZKES; verso: 1953
Privatbesitz
Quelle: Fotografie, Archiv Metzkes. Verso: Stempel Fotohaus W. Schmidt, Bautzen, F III / 4 /26; Stempel: 15. Nov. 1953
Die —Elbbrücke” ist die Augustusbrücke in Dresden. Das ”Blockhaus”, hier als
kriegszerstörtes Gebäude rechts im Bild, wurde wieder aufgebaut. Es beherbergte im Laufe
der Jahre mehrere Verwaltungen, Vereine, bzw. (halb)öffentliche Nutzer. Zur Geschichte:
etliche Informationen im Internet.

 

 

 

 

1954

 

Äpfel-Teller-Gebaeck-450

 

Äpfel, Teller, Gebäck

Öl auf Leinwand auf Hartfaser kaschiert, 24 x 30
Bez. l. o.: Metzkes 54; verso: 1954
Jahresbild, Besitz der Familie Metzkes
Literatur: Jahresbilder, Farbtaf. S. 11
Im Entstehungsjahr in Bautzen aus einem größeren Format herausgeschnitten und auf
Hartfaser aufgezogen. Durch die Bildung des Ausschnitts wurde aus der “€žNaturmalerei ohne
Formenwunsch” ein in Raum und Fläche klarer geordnetes, komponiertes Bild
(Ateliergespräch 13.11.10).

 

 

 

Commedia-M450

 

Commedia

Enkaustik auf Holz, 36 x 63,5
Bez. l. o.: Metzkes 54
Privatbesitz

 

 

 

Elrid-mit-Korallenkette-M45

 

Elrid mit Korallenkette

Wahrscheinlich Öl auf Leinwand, ca. 50 x 40
Nicht bez.
übermalt
Quelle: Fotografie, Archiv Metzkes

 

 

 

Harlekin-mit-Eisvogel-M450

 

Harlekin mit Eisvogel

Öl auf Leinwand, 96 x 76 (95 x 75)
Bez. l. u.: Metzkes 1954
Privatbesitz

 

 

 

1955

 

Frau-am-Meer-M450

 

Frau am Meer

Öl auf Leinwand, 99 x 81
Bez. verso, Keilrahmen: H. Metzkes, Bautzen 1955.
Privatbesitz

 

 

 

Frau-in-der-Kammer-M450

 

Frau in der Kammer

Öl auf Leinwand, ca. 130 x 82, Übermalung des Gemäldes ”Musisches Stilleben” aus dem
Jahr 1953
Abermals übermalt am 14.03.1974: Bildnis Christa Böhme
Quelle: Fotografie, Archiv Metzkes
Als Meisterschüler in Berlin angekommen, wollte Metzkes sofort malen. Aus Mangel an
Material und Geld verwendete er das “Musische Stilleben” als Malgrund (Ateliergespräch
17.12.2009). Er empfand Berlin wie Manfred Böttcher als “grausames Pflaster”
(Ateliergespräch 02.10.1985). Das Bild ”Frau in der Kammer” reflektiert seine
(Wohn)situation.

 

 

 

1955 Harlekin

 

Harlekin

Öl auf Leinwand, 100 x 60
Bez. r. o.: Metzkes 55
Privatbesitz
Literatur: Metzkes, Berlin 1990, S. 181, Farbtaf. S. 25, Nr. 1; Halbrehder, Malerei DDR,
1995, Abb. 56, S. 397;
Ausstellung: Metzkes, Berlin 1990

 

 

 

Japaner-M450

 

Japaner

Öl auf Pappe, 76 x 61,5
Bez. r. o.: Metzkes 55
Privatbesitz
Definitiv vor der China-Reise 1955 gemalt (Atelierbesuch 15.10.09).

 

 

 

Mann-mit-krankem-Hund-M450

 

Mann mit krankem Hund

Auch: Porträt S.
Öl auf Leinwand, 120 x 100
Bez. (?)
Privatbesitz
Literatur: Meisterschüler 50er Jahre, Halle 2007, Farbtaf. S. 17

S. saß an der Akademie der Künste Modell. Er war einer der wenigen, die im Krieg vom
Mannschaftsdienstgrad bis zum Offizier aufgestiegen waren. Den Erzählungen Metzkes’ ist
zu entnehmen, daß S. unter psychischen Störungen litt, die vom Krieg herrührten. Nicht
zufällig zeigt Metzkes im Bildhintergrund die Trümmer der Reichskanzlei (Ateliergespräch
24.11.09). Der kranke Hund  ist eine Metapher die Metzkes auch in seinem Theaterstück
“Samson” (um 1957, Manuskript 82 Seiten) verwendet: ein jaulender, faulender Hund.

 

 

 

Stilleben-mit-toter-Taube-M3

 

Stilleben mit toter Taube

Öl auf Pappe, 61,5 x 76 (62 x 76)
Bez. r. o.: Metzkes 55; verso auf der Pappe: METZKES, PARISER PLATZ 4 DAK; Aufkleber
der Bahnpost: (Nr.) 1873 Bautzen. [Ein weiterer handschriftlicher Vermerk von Metzkes:
”Eindruck aus China” bezieht sich auf eine Arbeit auf Papier, der die Pappe einst als
Rückwand im Rahmen diente.]
Privatbesitz
Literatur: Metzkes, Apolda 2008, Farbtaf. S. 16 (irrtümlich 1956 datiert)
Ausstellung: Metzkes, Apolda 2008
Im Jahr darauf ein Figurenbild, dem das Detail den Titel gibt:”€žDie tote Taube” (Stiftung Haus
der Geschichte, Zeitgeschichtliches Forum Leipzig). Beide Bilder beziehen sich nicht auf historische Ereignisse,
sondern allein auf eine der letzten Szenen in dem Spielfilm “Die Faust im Nacken”€ (On the
Waterfront, USA 1954; Ateliergespräche 02.10.1985 und 04.06.1986). Regie: Elia Kazan;
nach dem Roman gleichen Titels von Budd Schulberg, der gemeinsam mit Malcolm Johnson
auch das Drehbuch verfaßte; Hauptrolle: Marlon Brando. Wilhelm Lachnit hatte Metzkes diesen Film empfohlen, der ihn in deutscher Synchronisation in Westberlin sah.

 

 

 

1956

 

Artisten

 

Artisten

Öl auf Leinwand, 180 x 120
Bez. l. o.: Metzkes 56
Privatbesitz
Literatur: Metzkes, Schleswig 2006, S. 117, Farbtaf. 5, S. 28; Metzkes, Höch-Preis 2007, S.
15; Metzkes, Bautzen 2009, S. 63, Farbtaf. S. 18
Ausstellungen:
Metzkes, Schleswig 2006; Metzkes, Höch-Preis 2007; Metzkes, Bautzen 2009

 

 

 

D.A.G.

 

Der alte D.A.G.

Öl auf Leinwand auf Sperrholz, 40 x 68
Bez. l. o.: Metzkes 56
Privatbesitz

 

 

 

Die-Wilddiebe

 

Die Wilddiebe

Öl auf Leinwand, 60 x 80
Bez. M. u.: Metzkes 56
Privatbesitz
Literatur: Metzkes, Berlin 1977, S. 43, Nr. 9; Metzkes, Berlin 1990, S. 181, Nr. 10; Metzkes,
Schleswig 2006, S. 117, Farbtaf. 7, S. 37; Metzkes, Höch-Preis 2007, S. 15
Ausstellungen: Metzkes, Berlin 1977, Metzkes, Berlin 1990; Metzkes, Schleswig 2006;
Metzkes, Höch-Preis 2007
Die "Wilddiebe" sind in Kostüm und Habitus als "Städter" gemalt. Im Angesicht des schönen,
stolzen, wehrlosen und soeben erlegten Tieres genießen sie ihre Tat mit Genugtuung. Das
Ganze erinnert grotesk an das bekannte Küchenlied vom Wilddieb, der "im finsteren Walde"
sein Unwesen treibt. Und es erinnert, weil es die Dramatik solcher Schilderung zunächst
aufgreift, sie aber skurril verfremdet und in einen bühnenartigen Bildraum bringt, an
Brechtsches Theater. Die ethische Dimension des Motives erhebt sich darin als Trauer, die
sowohl metaphorisch verallgemeinert als auch die “gewige Ruh’f ”hirritierend nahe zeigt. Das
emotional und intellektuell Vielschichtige der scheinbar klar überschaubaren Motive in Metzkes'
Bildern der "strengen Periode" greift sowohl die ausdruckssuchende "Geste" der vorangegangenen
Werke, als auch das Dramatische im thematischen Bereich selbst auf.

 

 

 

1956 Reiterkampf

 

Reiterkampf

Auch: Reiterkampf am Strand
Öl auf Leinwand, 75 x 90
Bez. r. o.: Metzkes 56
Privatbesitz
Literatur: Metzkes, Berlin 1963, Nr. 2; Metzkes, Halle 2006, Farbtaf. S. 15; Sachsen am Meer,
Gera 2010, Farbtaf.
Ausstellungen: Metzkes, Berlin 1963; Sachsen am Meer, Gera 2010

 

 

 

Seiltänzer

 

Seiltänzer

Öl auf Leinwand, 80 x 65
Bez. r. o.: Metzkes 56
Privatbesitz
Literatur: Metzkes, Berlin 1977, S. 43, Farbtaf. S. 13, Nr. 2; Metzkes, Berlin 1990, S. 181,
Farbtaf. S. 34, Nr. 8 (irrtümlich 1957 datiert); Metzkes, Laureatus 1999, Farbtaf. S. 14; Das
XX. Jahrhundert. Ein Jahrhundert Kunst in Deutschland. Ausstellungskatalog der
Nationalgalerie. Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz und Bayerische
Staatsgemäldesammlungen München in Zusammenarbeit mit Berliner Festspiele GmbH.
Berlin 1999, Farbabb. S. 161; Metzkes, Schleswig 2006, S. 117, Farbtaf. 6, S. 29; Metzkes,
Höch-Preis 2007, S. 15; Metzkes, Bautzen 2009, S. 63, Farbtaf. S. 19
Ausstellungen: Metzkes, Berlin 1977; Metzkes, Berlin 1990; Metzkes, Laureatus 1999;
Metzkes, Schleswig 2006; Metzkes, Höch-Preis 2007; Metzkes, Bautzen 2009

 

 

 

Zwei-Boote

 

Zwei Boote

Auch: Zwei Boote am Strand
Öl auf Leinwand, 65 x 80
Bez. M. o.: Metzkes 56
Privatbesitz
Literatur: Rückblick 60, Berlin 2003, S. 22 und Farbabb. auf der Einladung zur
Ausstellungseröffnung; Metzkes, Halle 2006, Farbtaf. S. 14; Sachsen am Meer, Gera 2010,
Farbtaf.
Ausstellungen: Rückblick 60, Berlin 2003, Sachsen am Meer, Gera 2010

 

 

 

1957

 

Das-gastfreundliche-Ehepaar3

 

Das gastfreundliche Ehepaar

Öl auf Leinwand, 85 x 90
Bez. l. o.: Metzkes 57
Privatbesitz
Literatur: Feist, Metzkes, 1970, S. 245 (irrtümlich 1958 datiert); Metzkes, Berlin 1975, Nr. 3,
Abb.; Werner, Metzkes, 1975, S. 553, Abb. 3; Metzkes, Berlin 1990, S. 181, Nr. 13;
Festschrift 1999, Farbtaf. S. 17; Metzkes, Schleswig 2006, S. 117, S. 30, Farbtaf. 8, S. 31;
Metzkes, Höch-Preis 2007, S. 15
Ausstellungen: Metzkes, Berlin 1975; Metzkes, Berlin 1990; Metzkes, Schleswig 2006;
Metzkes, Höch-Preis 2007
Das Bild zeigt in strenger Frontalität eine Familie im Geviert ihres spartanischen Zuhauses.
Um die dargestellten Personen zieht der Maler einen engen und fensterlosen Raum, der uns
fast wie das Innere einer Schachtel erscheinen will. Wir sehen Mann, Frau und Kind eigentümlich
bewegungslos und angespannt wie vor der Kamera und im Licht des Fotografen. Das
unterstreicht die irritierende Feierlichkeit der Situation. Sie haben ihre schönsten Kleider
angelegt. Die Frau hält Gaben für einen imaginären Gast bereit, als der sich der Betrachter des
Bildes erkennen mag. Die nackten Beine des Mannes unter dem Jackett scheinen auf groteske
Weise einen Mangel an Wohlstand zu schildern, der sich mit dem Annehmen der
Gastfreundschaft womöglich verschlimmern könnte. Das Kind auf dem Schoß des Mannes,
ein seltsam puppengleiches Wesen, verstärkt diesen Eindruck einer zeitentrückten aber
dennoch realistisch erscheinenden Ereignislosigkeit und nicht weichen wollender
Melancholie. In diesem Sinne einer emotionalen Wahrhaftigkeit bleiben die Figuren und auch
das Interieur bei aller Ungewöhnlichkeit des Motivs diesseitig und gegenwärtig.
Diese Einheit von dargestelltem räumlichen Kontinuum und „stehender“g Zeit schließt Fremde
und Fremdes aus. Dennoch scheint das Alleinsein der Familie nicht ihr Wunsch, sondern ihr
„Schicksal“g zu sein. Aber die dargestellte materielle Misere in diesem Haus repräsentiert nicht
die Klischees proletarischer Not. Der Stolz dieser Menschen duckt sich nicht in die
entfremdete Formel einer fragwürdigen Rechtschaffenheit, in der es „zwar arm, aber sauber“g
zugehe. In Haltung und Habit zeigen sich Charisma und begabte Sinne. So erwächst der
beunruhigende Eindruck eines latenten Konflikts zwischen dem Wunsch dieser kleinen
„geschlossenen Gesellschaft“g nach sozialer Integration und der Unfähigkeit, die dabei
üblichen Kompromisse zu akzeptieren. Diese ins Bildhafte „übersetzte“g biographische
Authentizität und tatsächliche Lebenssituation der Künstlerfamilie hat mit der im Kaffeehaus
ästhetisch genossenen Tristesse des Bohèmien nichts gemein. Das wirklich Existentielle
sollte hier in eine gültige Bildform gebracht werden. Dem sahen sich Metzkes und seine
Freunde freilich nicht nur in den „eigenen vier Wänden“g gegenüber, sondern vor allem auch
in der von Fremdheit und Anonymität geprägten und vom Krieg noch entstellten und
wirtschaftlich bereits geteilten Stadt. Letztlich formierte dieses Lebensgefühl auch die
stilistische Strenge solcher Motive, wie diese erst in ihr glaubhaft Gestalt finden konnten. (zit.
aus: Metzkes, Schleswig 2006

 

 

 

1957 Dschunke

 

Dschunke

Auch: Die Dschunke
Öl auf Leinwand, 65 x 80
Bez. r. o.: Metzkes 57; verso, auf dem Rahmen: Die Dschunke
Privatbesitz
Literatur: Meisterschüler 50er Jahre, Halle 2007, Farbtaf. S. 18
Nach der Rückkehr aus China im Dezember 1957 in Berlin gemalt.

 

 

 

Junge-Chinesin

 

Junge Chinesin

Öl auf Leinwand, 60 x 40 (r. u. Beschädigt)
Bez. verso, auf dem Keilrahmen: Junge Chinesin, 1956
Privatbesitz
Nach der Rückkehr aus China im Dezember 1957 in Berlin gemalt.

 

 

 

Pechnelkenstrauß

 

Pechnelkenstrauß

Öl auf Leinwand, 56 x 73,5 (auch 56 x 73)
Bez. l. (zur Mitte hin) u.: Metzkes 57
Privatbesitz
Literatur: Metzkes, Apolda 2008, Farbtaf. S. 22; Metzkes, Bautzen 2009, S. 63, Farbtaf. S. 15
Ausstellungen: Metzkes, Apolda 2008; Metzkes, Bautzen 2009

 

 

 

Portrait-M-Boettcher

 

Porträt Manfred Böttcher

Öl auf Leinwand, 100 x 70 (in der Literatur auch 101 x 70)
Bez. l. o.: Metzkes 57
Privatbesitz
Literatur: Metzkes, Karussell 1999, Farbtaf. 2; Rückblick 60, Berlin 2003, Farbtaf. S. 23;
Metzkes, Halle 2006, Abb. S. 5
Ausstellungen: Metzkes, Karussell 1999; Rückblick 60, Berlin 2003

 

 

 

Schaedelstaette

 

Schädelstätte

Öl auf Leinwand, 61 x 91 (60 x 90)
Bez. r. u.: Metzkes 57
Privatbesitz
Literatur: Meisterschüler 50er Jahre, Halle 2007, Farbtaf. S. 21

 

 

 

Stilleben

 

Stilleben

Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder:
Öl auf Pappe, 32,5 x 32 (unregelmäßig)
Bez. verso: Metzkes, Schröder, Böttcher 1957
Privatbesitz
Literatur: Festschrift 1999, Abb. S. 113; Meisterschüler 50er Jahre, Halle 2007, Abb. S. 40
In den Meisterschülerateliers der Akademie der Künste entstanden, vielleicht aus einer Laune
heraus während des gemeinsamen Teetrinkens, bei dem oft auf einem als Tisch dienenden
Zeichenbrett gekritzelt wurde. Zum Gemälde erklärte Metzkes, daß jeder an allen
Gegenständen arbeitete, also „beim anderen hinein malte“g. „Keine Addition“g wollte man
haben, sondern ein „Durcheinander in dem Wunsch, eine bestimmte Form zu erreichen, die
als abgeschlossen gesehen werden konnte“g. Neben diesem Bild existieren einige Gouachen,
die Metzkes gemeinsam mit Böttcher malte, vgl. Kunst in Berlin 1987, S. 447, Nr. L 32.

 

 

 

Swinemuende-1939

 

Swinemünde 1939

Öl auf Leinwand, 40 x 50
Bez. l. u.: Metzkes 57
Privatbesitz

 

 

 

1957 Wasserflugzeug

 

Wasserflugzeug

Öl auf Leinwand, 50 x 80
Bez. r. u.: Metzkes 57 (?)
Privatbesitz

 

 

 

1958

 

1958 Chinesischer Zirkus

 

Chinesischer Zirkus

Öl auf Leinwand, 80 x 130
Bez. (?)
Privatbesitz
Literatur: Anstöße, Berlin 1989; Metzkes, Halle 2006, Farbtaf. S. 17 und Ausschnitt auf dem
Einband
Ausstellungen: Anstöße, Berlin 1989; Metzkes, Halle 2006

 

 

 

1958 Fräulein Li

 

Fräulein Li

Öl auf Leinwand, 70 x 50
Bez. r. o.: Metzkes 58
Privatbesitz
Literatur: Meisterschüler 50er Jahre, Halle 2007, Farbtaf. S. 18

 

 

 

1959

 

1959 Ballett-Tänzerin

 

Ballett-Tänzerin (vor Kulisse)

Öl auf Leinwand, 45,5 x 70
Bez. l. o.: Metzkes 56
Privatbesitz
Während der Zeit als Meisterschüler in der Akademie der Künste gemalt.

 

 

 

1959 Bautzen

 

Bautzen

Öl auf Leinwand, 50 x 70
Bez. l. u.: Metzkes 59
Privatbesitz
Literatur: Metzkes, Apolda 2008, Farbtaf. S. 23
Ausstellungen: Metzkes, Apolda 2008

 

 

 

1959 Laufende am Strand

 

Laufende am Strand

Öl auf Leinwand, 40,5 x 40,5
Bez. r. o.: Metzkes 59; verso, Keilrahmen: 1959
Privatbesitz

 

 

 

1959 Mädchen aus Weißensee

 

Mädchen aus Weißensee

Öl auf Leinwand, 60 x 41
Bez. r. u.: Metzkes 59 (?); verso: Mädchen aus Weißensee
Privatbesitz
Nach der Zeit als Meisterschüler in Berlin-Weißensee, wo Metzkes zur Untermiete wohnte,
gemalt.

 

 

 

Sitzende-in-grauem-Hemd

 

Sitzende in grauem Hemd

Öl auf Hartfaser, 30 x 24
Bez. r. o.: Metzkes 59; verso: 1959
Jahresbild, Besitz der Familie Metzkes

 

 

 

1959 Zwei Laufende

 

Zwei Laufende am Strand

Öl auf Leinwand, 45 x 70
Bez. l. o.: Metzkes 59
Privatbesitz
Während der Zeit als Meisterschüler in der Akademie der Künste gemalt, hier aber nicht, wie
das motivisch ähnliche Bild der Ballett-Tänzerin vor einer Kulisse, sondern vor dem, was
Metzkes damals „als Natur“g sah (Ateliergespräch 15.10.09).

 

 

 

Polytechnischer-Unterricht-450

 

Polytechnischer Unterricht

Öl auf Leinwand, 125 x 140,5
Nicht bez.
Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder) Inv.-Nr. 1470. Provenienz: 1971 Geschenk des Rates des Bezirkes Cottbus.

Literatur (Auswahl):
Mit unserem neuen Leben verbunden: 10 Jahre bildende Kunst in der DDR. Ausstellungskatalog. Akademie der Künste zu Berlin und Verband Bildender Künstler Deutschlands. Berlin 1959, Abb. (Detail); Ullrich Kuhirt: Mit unserem neuen Leben verbunden. Die Werke der Maler in der Ausstellung der Akademie der Künste und des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands. In: Neues Deutschland, 13.10.1959, S. 4; [anonym:] Problem: Malerei. In: Junge Kunst, Berlin, 3 (1959) 11, S. 41-48, 2 Detail-Abb. S. 45; Ullrich Kuhirt: In der Kunst wird sich die Wahrheit unseres Lebens durchsetzen. In: Bildende Kunst, Berlin, 7 (1959) 11, S. 766, Abb. S. 764; Horst Jähner: Die wunden Stellen. In: Sonntag, Berlin, 14 (1959) 44, S. 6, Abb.; Werner Stockfisch: Lob für Metzkes. [Entgegnung auf o.g. Beitrag "Die wunden Stellen" von Horst Jähner]. In: Sonntag, Berlin, 15 (1960) 5, S. 4; Horst Jähner: Polytechnischer Unterricht. Über ein Gemälde von Harald Metzkes. In: National-Zeitung, Berlin, 1.7.1961, Abb.; Horst Jähner: Der angepriesene Skeptizismus. In: Sonntag, Berlin, 16 (1961) 43, S. 11-12; Hütt, Junge Künstler, 1965, S. 96; Feist, Metzkes, 1970, S. 426, 245, Taf. 1, S. 249; Werner, Metzkes, 1975, S. 553, Abb. 1, S. 552; Metzkes, Berlin 1977, S. 43, Taf. S. 144, Nr. 10; vgl. ebd.: Kritiken und Würdigungen, S. 142 ff; Lang, Malerei Graphik, 1978, S. 57; Weggefährten-Zeitgenossen, Berlin 1979, S. 124, Abb. S. 125, Nr. 108; Berliner Kunst Retrospektive, 1980, S. 19-20, Abb. S. 18; März, Metzkes, 1981, S. 211; Zeitvergleich. Malerei und Grafik aus der DDR. Ausstellungskatalog. Herausgeber: ART das Kunstmagazin. Hamburg o.J. (1982), Abb. S. 19, Erwähnung im Text S. 20; Ich male, was mich erregt. Ateliergespräch zwischen Reinhart Grahl und Harald Metzkes. In: Sonntag, Berlin 38 (13.11.1983) 46, S. 4; Lang, Malerei Graphik, 1983, S. 65; Kluge-Fabényi, Schulenbildung, 1984, S. 74; Alltag und Epoche, Berlin 1984, S. 257, Taf. S. 80; B.R./K.K.: Eine ganz neue Sehweise. Zu Harald Metzkes’ Bild „Polytechnischer Unterricht“. In: Tribüne, 22.10.1984, S. 4, Abb.; d.e.: "Alltag und Epoche" - Bilder einer Ausstellung: Harald Metzkes. Polytechnischer Unterricht. In: Neues Deutschland, Berlin, 24.10.1984, S. 4; Stationen eines Weges 1988, S. 39-40, Abb. S. 41; Makarinus, Berliner Schule, 1990, S. 44-50, Abb. 27; Kunstkombinat DDR 1990, S. 39-40, Abb. S. 41; Auftrag: Kunst. 1949-1990. Bildende Künstler in der DDR zwischen Ästhetik und Politik. Herausgegeben von Monika Flacke. Katalog zur Ausstellung des Deutschen Historischen Museums. Berlin 1995 - vgl. ebenda: Jörn Schütrumpf, Auftragspolitik in der DDR, S. 13 ff, insbesondere S. 23f, Abb. S. 25; Halbrehder, Malerei DDR, 1995, S. 123 f, Abb. 61, S. 399; Bärbel Mann: “Sie sollten versuchen, den etwas mystischen und schreckhaften Ausdruck zu überwinden!” Zu Harald Metzkes’ Auftragswerk “Polytechnischer Unterricht” aus dem Jahre 1959, in: Auftragskunst und Kunstförderung, Hamburg 1999, S. 501-508, Farbtaf. 10, S. 252; Hermann Raum: Ein anderes Zeichen. Und wieder ein Versuch der Darstellung von DDR-Kunstgeschichte: „Enge und Vielfalt“ auf der Festung Königstein. In: Neues Deutschland vom 12.08.1999; Harald Metzkes: Ich und Herr H., Abb. S. 20;
Raum, Bildende Kunst DDR, 2000, S. 84, Farbabb.; Metzkes, Schleswig 2006, Abb. 1, S. 9; Schlaglichter. Sammlungsgeschichte(n). Ausstellung in drei Teilen: dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus; Kunstarchiv Beeskow; Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder) 2017, Farbabb. S. 41; Ida Kretzschmar: Museen erzählen Sammlungsgeschichten. Wechselseitige Schau als Prolog zum Landeskunstmuseum Brandenburg. In: Lausitzer Rundschau vom 25.01.2017; Uwe Stiehler: Neuer Blick auf Neue Sachlichkeit. Erstes gemeinsames Ausstellungsprojekt der Kunstsammlungen von Frankfurt, Beeskow und Cottbus. In: Märkische Oderzeitung vom 26.01.2017; Metzkes, Ein Bild im Vorübergehen der Zeit, 2018.

Ausstellungen (Auswahl): Mit unserem neuen Leben verbunden: 10 Jahre bildende Kunst in der DDR. Ausstellung der Akademie der Künste zu Berlin und des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands. Berlin, Pavillon der Kunst, Okt.-Nov. 1959; Metzkes, Berlin 1977; Weggefährten-Zeitgenossen, Berlin 1979; Alltag und Epoche, Berlin 1984; Metzkes, Schleswig 2006; Schlaglichter. Sammlungsgeschichte(n). Ausstellung in drei Teilen: dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus; Kunstarchiv Beeskow; Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder), 28.01.-17.04.2017, das Gemälde „Polytechnischer Unterricht“ aus dem Besitz des Museums Junge Kunst Frankfurt (Oder) war im dkw, Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus – Brandenburgisches Landesmuseum für Moderne Kunst, ausgestellt; 

Über die Entstehung des Gemäldes „Polytechnischer Unterricht“ als Auftragswerk des Kulturfonds von Groß-Berlin und die im Jahr 1959 einsetzende Kritik wurde viel geschrieben.
Zur Entstehungsgeschichte ist vor allem der sorgfältig recherchierte und fundierte Aufsatz von Bärbel Mann zu empfehlen: „Sie sollten versuchen, den etwas mystischen und schreckhaften Ausdruck zu überwinden!“, in: „Enge und Vielfalt“g, Hamburg 1999.
Eine erste Dokumentation der 1959 einsetzenden Kritiken veröffentlichte Roland März im Katalog der Nationalgalerie (Metzkes, Berlin 1977), auf die sich spätere Veröffentlichungen stützen.
Die Wahrnehmung des Bildes offenbart im Spiegel der veröffentlichten Bewertungen mehrere Veränderungen, die seine parallel verlaufende und durch sie mit getragene Assimilation im öffentlichen Bewußtsein erkennen lassen.
 Im Jahr 2017 treffen wir im Umfeld der Ausstellung „Schlaglichter“ in einigen Kommentaren auf eine Diktion, die Metzkes für eine Suite von fünf Gemälden und sieben Arbeiten auf Papier Anlaß gab (vgl.: Metzkes, Ein Bild im Vorübergehen der Zeit, 2018).

„Polytechnischer Unterricht" ist wahrscheinlich das populärste Bild Metzkes'. Gemessen am Gesamtwerk ist diese Popularität nicht nachvollziehbar. Ihren Ausgangspunkt finden wir in einer der ideologischen Kampagnen, die sich in die Intervalle kunstpolitischer Auseinandersetzungen in der DDR einordnen läßt und die versuchte, namentlich einige junge Künstler zu disziplinieren. Matthias Flügge resümiert, daß „das Maß der Angriffe“, denen diese Künstler „ausgesetzt waren ... in zeittypischer Verkehrung das Maß ihrer späteren Bedeutung vorweg“ nahm (M. Flügge: Maler in Berlin, in: Kunst in der DDR, Hrsg. E. Gillen, R. Haarmann, 1990, S. 148)
Die Kritiker des Bildes verglichen es gelegentlich seiner ersten Ausstellung mit anderen Werken, deren künstlerische Ideen sich in reportagehaften Milieuschilderungen erschöpften (weshalb sie im darauffolgenden Jahrzehnt bereits vergessen waren). Ihre Aussagen bewerteten Inhalt und Form mit ideologischen Argumenten, ohne einen sozialen Gehalt im Dargestellten zu erkennen: Die Komposition führt unterschiedlich charakterisierte Figuren gleichberechtigt zusammen; zu sehen ist eine sowohl gemeinsam vollzogene als auch individuell jeweils besonders erlebte Aneignung der dargestellten Dingwelt, indem sie produziert wird. Die Elemente eines Turbinenrades werden gefertigt, auf ihre Güte hin geprüft und an ein solches montiert. Man warf Metzkes vor, „alles Geschichtlich-Neue, die Verbindung von Produktion und geistiger Arbeit, durch welche die Schule in Übereinstimmung mit dem Wesen der sozialistischen Gesellschaft rückt“ nicht erkannt und nicht würdigend dargestellt zu haben (Problem: Malerei. In: Junge Kunst, 1959 H. 11, S. 41). Obendrein habe der Maler „das ganze Geschehen in ein starres Kompositionsschema gezwängt, das zum Selbstzweck“g geworden sei und alles andere beherrschen würde (U. Kuhirt, in: Neues Deutschland, 13.10.1959 S. 4). Die scharfe Kritik an Gestaltungsweise und Komposition gründete sich nicht zuletzt auf die Beobachtung, daß Perspektivwechsel und abstrahierende Vereinfachungen der Gegenständlichkeit und des Raumes mit illusionistischen Bildvorstellungen nicht zu vereinen waren.

In späteren Kritiken und Würdigungen hob man hervor, daß Metzkes mit diesem Gemälde die „strenge Periode“ seiner farbasketischen und flächig projizierenden Malerei überwunden habe. All diesen Aussagen ist eigen, daß sie die dem Bild "Polytechnischer Unterricht" vorangegangenen Werke retrospektiv an ihm messen. Oft ist von "Fortschritt" die Rede, der, ein "Ziel" erreicht, gefeiert werden will und dabei die Bewegung, welche zu ihm führte, geringschätzt. Die historisch oberflächliche Wertung trifft jene Bilder, die "von der vorübergehend empfundenen Existenznot und Unbehaustheit" (R. März, in: Künstler der DDR, 1981, S. 211) Zeugnis geben. Die "quälende Beziehung zur Wirklichkeit", die "katastrophalen Ängste“ (R. März, ebenda; vgl. Julia Kluge-Fabenyi, 1984, S. 74) die in ihnen anklingen, werden einem seltsamen Vorwurf ausgesetzt. Denn mit dem Wort, sie seien von der nachfolgenden Entwicklung ästhetisch "überwunden" worden, wird letztlich den Ängsten vorgehalten, daß sie katastrophal erschienen usw. Die ästhetische Wertung fällt somit einer eigentümlichen metaphysischen Verwechslung der Identität von Bild und Wirklichkeit anheim, weil sie das Sein für das Bild, das Bild für das Wort, das Wort für das Sein ... nimmt, anstatt der einfachen Frage nachzugehen, inwiefern die Bilder der "strengen Periode" selbst jene Ängste bewältigen halfen.

Ähnliche Werke finden sich auch im Schaffen anderer Künstler "um Metzkes". Manfred Böttcher, Konrad Knebel, Ronald Paris und Horst Zickelbein widmeten sich um 1960 ebenfalls - und nur zu diesem Zeitpunkt - mit einigen Auftragswerken dem Thema der Arbeitswelt. Die thematische Richtung dieser Bilder ist von der Kulturpolitik des "Bitterfelder Weges" berührt, nicht aber ihre jeweils individuell entwickelte Formensprache. Diese Bilder erprobten die bislang erworbenen Fähigkeiten und künstlerischen Haltungen an einem anderen Gegenstand. Das Strenge im Modus der früheren Werke wurde hier relativiert. Metzkes' Gemälde "Polytechnischer Unterricht" ist nicht die "Überwindung" einer künstlerischen Entwicklung vor ihm, sondern deren Ausklang. Mit ihm verabschiedet er weniger die Prämissen jener "strengen Periode", als daß er sie noch hält, zitiert und benutzt. Die wenig später einsetzende Beschäftigung mit dem Werk Cézannes erschließt eine neue Facette im Werk.